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Blog auf Sparflamme « 2008

Brotkrümmel :: www » de » Blog » (Nöh – Wenig noch hochgeladen!) [Bitte Inhalt abwarten!]

Oge Normalverbraucher wünscht Ihnen: 'Nen guten Rutsch ins Jahre 2008 an alle Leser dieser Web-Site!

Vorläfig leider fast kein Inhalt. Deswegen: Auszug von Harald Martenstein, die Zeit, 28. Februar 2008:

Ptolemäus war der Ansicht, dass die Erde eine Scheibe sei, dies war sicher einer der gröbsten Irrtümer der Menschheitsgeschichte; und, ist davon etwa die Welt untergegangen? Die Welt würde allerdings sehr wohl untergehen, wenn es keine, ich korrigiere mich gerne, Fehler mehr gäbe. Die Entwicklung der Arten beruht auf Mutationen, Mutationen aber sind nichts anderes als Fehler beim Kopieren des Genmaterials -- Sie dürfen mich gern korrigieren, falls ich das irgendwie falsch darstelle. Das heißt, wenn es eine Welt ohne Fehler gäbe, dann wäre der Mensch niemals entstanden.
Sich über Fehler aufzuregen, das ist, als ob man seine Eltern verleugnete. Wenn es aber in Zukunft keine Fehler mehr gäbe, könnten die Arten sich nicht mehr an veränderte Umweltbedingungen anpassen, und die Menschen würden nichts mehr dazulernen, das heißt, die Welt würde untergehen.
...
Ich mache relativ viele Fehler. Leute, die unter geburtsähnlichen Presswehen einen einzigen Text im Monat hervorbringen, machen weniger Fehler, aber die Option, so zu arbeiten, besitze ich nicht, ich bin nicht der Typ dazu. Nicht, dass ich meine Methode für die richtige hielte. Manche Leute arbeiten wie Flaubert, der pro Tag manchmal nur einen Satz schrieb, andere Leute arbeiten wie Balzac, der pro Tag manchmal ein ganzes Kapitel schrieb. Auch beim Sterben war Balzac leider schneller.

»Soll man auf Weinflaschen vor den Gefahren des Trinkens warnen? Auf gar keinen Fall,« fand der Kolumnist Wolfram Siebeck, in der Zeit für 28. Februar 2008:

Diese erste Attacke richtete sich auch gegen Trinker anderer Alkoholika, aber für die kann ich nicht sprechen. Für die Weintrinker jedoch muss ich Partei ergreifen. Ich gehöre nämlich zu diesem fröhlichen Volk. Tag für Tag trinke ich eine Flasche Wein zum Essen, und diese Zurückhaltung übe ich erst wenige Jahre. Trotzdem sind meine Organe dermaßen in Ordnung, dass sich die Gesundheitsministerin hüten sollte, Panik zu verbreiten. Ein Glas Wein täglich sei schon gefährlich, droht die Truppe der Genussvernichter, die wohl mit Mäusebabys experimentiert haben müssen.

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