Springe zu Inhalt, erweiterter Navigation, Stöbern oder anderem Aussehen der Seite!

Novemberseite, wieder Umziehen, zum Schwerfall Stavanger, meine neue Stadt?

Brotkrümmel :: www » de » Blog » 2003 » G

Auszüge einer Broschüre unser Nationalgalerie:

Adolph Tidemand (1814-76) und Hans Gude (1825-1903)

Über das Bild "Brautfahrt in Hardanger"

Eine Fanfare zu Ehren des Brautpaares! Das Boot ist zum Rand gefüllt mit frohgestimmten Menschen; die Stimmung steigt. Das restliche Gefolge kommt hinterher. Und ganz hinten auf dem Bild sehen wir die Kirche, wo die Trauung stattgefunden hat. An einem gleißenden Sonnentag gleiten die Boote vorwärts, umsäumt von einer Landschaft, wo frühlingshafte Natur, Berge und Schnee zu einem vollkommenen, harmonischen Ausdruck vereint sind. Gude war der Landschaftsexperte und hat die Scene mit einem eigentümlichen, atmosphärischen Licht überflutet. Tidemand, ein Meister der Figurenmalerei, hat der Scene volkstümlichen Kolorit verleihen.

Gude und Tidemand waren zentrale Künstler in der sogenannten Düsseldorferepoche der norwegischen Kunst. Die Bedeutung dieser Epoche mit ihrem Höhepunkt zwischen 1840 und 1860 machte sich vor allem in der Landschaftsmalerei und in den Schilderungen des Volkslebens bemerkbar. Gude war derjenige von den beiden, der dann auch ein angesehener Lehrer wurde. Zu seinen Schülern zählen mehrere bekannte Künstler, u.a. August Cappelen, Lars Hertervig und später auch Christian Krogh.

* Das Bild ist von Eid im Nordfjord

Foto © Eirik Holmøyvik!

[ zum seitenanfang ]

Aus: Duden

28-11-03

Nomen est omen

Der römische Komödiendichter Plautus (um 250-184 v. Chr.) verwendet in seinem Stück "Persa" die Formulierung "nomen atque omen", auf Deutsch "Name und zugleich auch Vorbedeutung". Auf sie ist die gängige lateinische Redensart, in der heute üblichen Form "nomen est omen", zurückzuführen. Man wendet sie meist scherzhaft im Hinblick auf Personen oder auch Sachen an, von denen man glaubt, dass allein ihr Name schon bezeichnend ist oder auf etwas ganz Bestimmtes hinweist.

Name ist Schall und Rauch

Diese Redensart stammt aus Goethes Faust I (Marthens Garten). Auf Margaretes Frage "Nun sag, wie hast du's mit der Religion?" gipfelt Fausts pantheistisches Glaubensbekenntnis in dem Satz: "Gefühl ist alles;/Name ist Schall und Rauch,/Umnebelnd Himmelsglut." – Man betont mit dem Zitat, dass ein Name allein noch nichts über eine Person oder Sache aussagt, dass Namen vergänglich sind. Gelegentlich überdeckt man damit auch scherzhaft, dass man selbst oder ein anderer einen Namen oder eine Bezeichnung im Gespräch nicht parat hat.

Aus: Duden 12, Zitate und Aussprüche. Mannheim 2002

Weiter zu nächstem Blog :: Übersicht :: Ein Blog zurück [Alt+P]

aage no :: banspam@aage.no :: XHTML :: CSS :: WAI A/508

Letzter Fehltritt (und Korrigierung) dieser Seite: 14. April 2014 :: ©

zum seitenanfang

www.aage.no 2000 © 2008 www.rolle.no