Die Arbeit im Grimstad Kulturhaus nähert sich dem Ende; Ich habe gekündigt. Jetzt noch eine kleine Zusammenfassung, dann gibt es neue Herausforderungen! Kürzlich bekam ich während eines Stellungsgespräches das überraschende Angebot, mich einem Psychotest zu unterziehen. Also jetzt habe ich eine Profilanalyse!
Das 26. Kurzfilmfestival, 2003
Dieses Jahr ging es mit dem Festival wie letztes Jahr. Schwierigkeiten mit der neuinstallierten digitalen Tonanlage in Pan war Schuld daran, dass wir nicht ganz ungeschoren davon kamen. Wir versuchten alles Möglich um es zum laufen zu bringen, mit Kontakten zu den Besten auf diesem Feld in Europa, aber wie Ioan Allen von Dolby sagte: "You guys in Grimstad are breaking new ground—again!"
Etwas besser war schon, dass Torbjørn Skårild mit seinem Film "alles in allem" Den Goldenen Stuhl gewann. Der Mann hat in zehn Jahren zwei Filme gemacht und die zwei renomiertesten Norwegischen Kurzfilmpreise gewonnen. Letztes mal bekam er den Terje Vigen-Preis für seinen vorigen Film "alles als nichts". [Im Nachhinein hat er auch noch Amanda in Haugesund bekommen, und das bedeutet, dass er drei bedeutende Preise und internationale Aufmerksamheit gewonnen hat, für zwei kurze Filme!]
Studien :: Frühjahr 2003
Wenig Fortschritt in der Ausbildung, aber die beste Note meines Lebens im Fach Kunst- und Ideensgeschichte (sechs kleine ECTS Studienpunkte).
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Musik, Literatur, Film und andere Spielereien
Am Mittwoch sah ich die sca-core Band Mighty Mighty Bosstones und dann Massive Attack am Quartfestival. Die musikalische Vorführung von Massive war so einigermaßen, aber der visuelle Teil war Aufsichtsweckend! Live digital feed auf einem Großflächenbildschirm hinter der Band – synkron mit den Liedern und gut abgestimmt mit professionellem Licht!
Mitte Mai wurde ich von Michael Moore beeindruckt. Das Buch "Stupid White Men" ist das frecheste, das ich seit langem gelesen habe! Sein Film "Bowling for Columbine" fand ich ziemlich altmodisch. Banale, amerikanische Retorik und Logik!
Versuch "Hero/Held" von Zhang Yimou zu sehen. Sowohl die Actionszenen wie auch die Handlung stellen Matrix II in den Schatten. In Stil und Bildkomposition erinnert "Held" mich an Kurosawas epische Werke. Yimou verwendet starke Farben und zeigt spektakuläre Veränderungen in der Natur – er ist deutlich, aber nicht überpointiert.
Åge :: 4. Juli 2003
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