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Sommer in Südland!

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Kulturstudien

Im Frühjahr 2002 nahm ich an einem Weiterbildungskurs in Musik im zweiten Jahr der Kulturlinie in Bø teil. Neben der Arbeit zu studieren hat langsamen Fortschritt und etwas schlechtere Noten zur Folge.

Arbeit

Meine Arbeit ist die Koordination der Instandhaltung der technischen Ausrüstung im Grimstad Kulturhaus. Die Instandhaltung sorgt für gute Zustände für die Mieter, zum Beispiel das Kurzfilmfestival, und ist eine Voraussetzung für Stabilität und Sicherheit im täglichen Betrieb. Der andere Teil meiner Arbeit ist es, Gasttechniker und Arrangeure zu empfangen und ihren Wünschen angehend Ausrüstung und Lokal entgegenzukommen.

Die Arbeit umfasst die meisten physischen Voraussetzungen für Kulturwirksamkeit, vom Bauen mit technischen Installationen bis hin zu Theaterbühne und Sound-, Licht- und Kinoanlagen. (Mehr über meine Arbeit und mein sonstiges Treiben finden Sie in eigenen Seiten über was letzten Winter, im Jahre 2001 und im Herbst 2000 geschehen ist. Atteste und Kommentare in den Lebenslaufseiten decken die Zeit davor.)

Kinobetrieb ist die Hauptaktivität von Grimstad Kulturhaus. Der Betrieb ist eine Herausforderung in Hinsicht auf veralterte Maschinerie und enge Budgets mit schlechter Wartung über mehrere Jahre hinweg. Das Filmerlebnis des Publikums ist jetzt durch weniger Filmrisse und stabileres Bild verbessert worden. Direkt vor letztem Kurzfilmfestival bekamen wir eine neue Ernemann 15-Maschine, und arbeiten darauf hin auch den Rest der Kinoanlage zu erneuern.

Das Kurzfilmfestival ist eine Stiftung mit Leitung in Oslo. Das Festival selber wird bereits seit 15 Jahren hier im Hause arrangiert, und es ist sowohl ein Vergnügen wie auch inspirierend ein paar Tage im Jahr Gastgeber für das internationale Kurzfilmmilieu zu sein. Grimstad Fremdenverkehrsamt übernimmt einen großen Teil der Logistik rund um die Angereisten, während unsere Aufgabe darin besteht, Zentrum für die Aktivitäten zu sein und den Anforderungen des Arrangeurs gerecht zu werden.

Wir ernteten Lob mit den Vorbereitungen für das Festival dieses Jahr, und mehrere Mitglieder der Festivalleitung signalisierten, dass die Lokalisierungsdebatte erst einmal beendet ist. Mit dem Wetter hatten wir nicht so viel Glück wie im Jahr davor, aber alle Freiluftveranstaltungen waren gut zwischen den Regenschauern platziert. Ein Blitzschlag machte den Anfang vom Eröffnungsfilm zu einem Stummfilm, aber alle solche kleineren Probleme wurden schnell gelöst. Als Techniker bekommt man in dem Rummel nicht so viel vom künstlerischen Inhalt mit, aber die Stimmung hinter den Kulissen war ja richtig gut!

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Freizeit

Am Wochenende 22-24. Juni mischte ich den Sound für zwei Konzerte in einer Kneipe hier in Grimstad. Freitag spielten Mitch & Friends, und Montag spielte die Hausband mit Gastartisten. Es waren 4½ Jahre seit dem letzten mal, und es war echt lustig wieder einmal zu mischen. Die Leute waren sehr zufrieden mit meinem Sound, und das Quart-Festival kann zu mehr Soundtechnik inspirieren. Außerdem ist voller Sommer in Gang, und man muss ja auch ein bißchen baden ...

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PS!

Apropos Quartfestival: Rammstein hatte amüsante pyrotechnische Effekte, und die Lautstärke wurde mit 95dB gemessen – ganz hinten auf dem Sportplatz! Hello Goodbye und The Cooper Temple Clause machte auch ganze Sache in der Halle nach Mitternacht.

Nachher habe ich selbst noch ein paar Soundarbeiten erledigt. Während des Genussfestivals machte ich wieder den Sound für Mitch und seine Freunde. Dieses mal waren die mit ein paar Bläsern von Dahlske verstärkt und das Konzert wurde auf der Strasse vor dem Galeriecafe abgehalten.

Minimusik lieferte den PA zum Konzert; Sie gaben mir einen digitalen Mixer und nur eine halbe Stunde Einführung. Ich musste mich darauf konzentrieren, Dinge einfach zu machen. Nach einer halben Stunden dämmerte es mir, dass ich noch nie vorher ein derart präzises Klangwerkzeug in den Händen gehabt habe. Den Übergang von analogem zu digitalem Mischpult kann man vielleicht mit Schreibmaschine und Computer zur Textverarbeitung vergleichen. Der Mixer hatte eine Menge vorprogrammierter Funktionen und eine Fülle von Möglichkeiten.

* 02R :: Link zur Yamahas Webseite

Egal welche Technologie man verwendet, es sind die Fähigkeiten, anwesend in der Musik zu sein und Balance im Klangbild zu schaffen, die zählen. Die Reaktionen die ich bekam waren so gut, dass ich das in Zukunft sicher Mischen als Nebengeschäft betreiben werde. Neuer Montagsjam 26. August. (Ansonsten ist es eine meiner Nebenprojekte eine Liste über die Konzerte, bei denen ich die Soundtechnik betrieb, zu schreiben. Vorläufig habe ich eine ziemlich gute Übersicht über die Uffazeit, während Spitzbergen vielleicht im Laufe des Herbstes dokumentiert wird.)

* Das Ozonloch über die Antarktis war im Herbst 2002 sehr groß. Ein Problem, das paradoxalerweise mit Infrarotem und anderen Filtern fotographiert ganz estetisch wird

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